Bei einem Blackout könnte Hamm unter Wasser stehen

 

Klare Worte fand Dezernent Markus Kreuz (Zweiter von links) zum Katastrophenschutz in Hamm. Auch wenn man gut aufgestellt sei, müsse man in herausfordernden Lagen Prioritäten setzen und könne nicht immer sofort allen helfen.

 

Kreuz sprach insbesondere gestern am 20. März im Kleistforum vor rund 50 Besuchern die Gefahr eines grossflächigen Stromausfalls an. Dessen „Wahrscheinlichkeit“ hat laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz „deutlich zugenommen“.  Grund ist vor allem die immer weiter steigende Komplexität der inzwischen länderübergreifenden Stromnetze.

 

Ein solcher Stromausfall könne auch die vielen Pumpen des Lippeverbandes lahmlegen, die unsere Stadt trocken halten. Der Lippeverband hat keine eigenen Notstromaggregate und die Feuerwehr bzw. das THW müssen sie auch erst anfordern. Aufgrund der Bergsenkungen ist Hamm in weiten Teilen ein Poldergebiet, dass ohne die Pumpen unter Wasser stehen würde.

 

Die Trinkwasser- und Gasversorgung ist jedoch im Falle eines Stromausfalls weiterhin gewährleistet, weil die Stadtwerke dann Notstromaggegate einsetzen können. Trotzdem bekannte sich die große Mehrheit auf dem Podium inklusive des Dezernenten dazu, einen Notvorrat zuhause zu haben. 

Auf dem Foto von links nach rechts stehen Pfarrer Willi Wohlpfeil  als Notfallseelsorger,  Dezernent Markus Kreuz, Jochen Beckmann vom Rettungsdienst der Hammer Feuerwehr, Christian Zirkwitz ( DRK), Michael Erning (THW), Bernd Lammers als Leiter der VHS und ich.

 

Das Notstromaggregat hinter dem Hammer Rathaus zum Weiterbetrieb der EDV