Zeit, dass sich was dreht …

In diesen Tagen dreht sich etwas: Politik kann radikal handeln. Was beim drohenden Klimakollaps eher zaghaft war, wird jetzt real: bisher undenkbare Maßnahmen werden verfügt, um ein drohendes Unheil anzuwenden. Dabei waren es wohl weniger die Prognosen der Wissenschaftler, die die Politiker so aufgeschreckt haben, sondern das furchtbare und hilflose Sterben in den Kliniken in Oberitalien. Jetzt hat ein Wettlauf mit der Zeit begonnen. Gewinnen können wir ihn offenbar nur durch Verzicht. Verzicht auf das, was unser gesellschaftliches Leben ausmacht: gemeinsames Feiern, Fußball und Veranstaltungen aller Art. Wir sollen jetzt die Füße still halten, wie man so sagt. Dass wir dabei nicht verhungern und Firmen nicht pleite gehen, dafür will die Regierung sorgen. Doch halten wir das aus, es mal ruhiger angehen zu lassen? Und uns wieder mit uns selbst, mit dem Ehepartner, den Kindern und der Familie zu beschäftigen? In aufgewühlten Zeiten im Ausnahmezustand einander näher zu sein als sonst: das kann nur gelingen, wenn man sich gegenseitig nicht nur notdürftig ertragen, sondern einander zuhören und sich auch mal gegenseitig in Ruhe lassen kann. Damit wird Corona zum Stresstest nicht nur für Politik, Medizin und Wirtschaft, sondern auch für unsere Beziehungen, nicht zuletzt zu uns selbst. Ich ertappe mich selbst, wie ich immer mehr darüber lesen will, was los ist, um es wirklich begreifen zu können. Dabei merke ich, wie es auch in mir Achterbahn fährt … Mir hilft es dann, was aufzuräumen, etwas wieder in Ordnung zu bringen und zu laufen, draußen in der erwachenden Natur mit mir allein, damit bei mir ankommen und sacken kann, was wir gerade erleben. Wo wir alles zurückfahren müssen, was uns lieb und teuer war, dreht die Natur in den nächsten Tagen richtig auf, zeigt uns ihre unbändige Kraft und Schönheit … 

Ich will im September OB werden, weil ich die beste Idee für die Zukunft in unserer Stadt habe. Diese Idee ist logisch, unkonventionell und vielleicht auch ein wenig subversiv.

DENN: Auf dich kommt es jetzt an.

Und das, was in DIR steckt. Und das ist viel mehr als DU bisher gedacht hast! DU bist der Schlüssel zu einer guten gemeinsamen Zukunft in diesen Zeiten eines epochalen Wandels. Denn die Zukunft braucht DEINE ganz persönliche Neugier. Die kennst nur DU. Und DEINE Begeisterung. Die ganz DIR gehört. Nur Du allein verfügst über DEINE Neugier und Begeisterung. Und kein anderer. Nur mit DEINER Neugier und Begeisterung können Phantasie, Kreativität, Empathie und Courage entstehen, die es braucht für eine gute gemeinsame Zukunft. Ist DIR klar, welche Macht DU damit hast?

Denn keine Schule und keine Regierung kann diese Kompetenzen anweisen. Auch kein Chef, obwohl die Wirtschaft immer lauter fordert „Kreativiert Euch! Springt weiter als je zuvor!“ Das ist, als ob sie DIR sagen würde: „Sei spontan!“ Darüber entscheidest nur DU allein. Aber nie auf Kommando oder Klingelzeichen … Damit bist DU die Ressource der Zukunft. DU hast, was jede Zukunft braucht. Sie ist auf DICH angewiesen. Damit kannst DU jetzt die Hauptrolle spielen! Anders als normalen Politikern geht es mir weniger um fertige Konzepte und Lösungen. Mir geht es darum, dass bessere Lösungen entstehen können mit DEINER Phantasie, Kreativität und Courage. Hier vor Ort in Hamm werde ich jeden unterstützten, der eine Idee hat und sich für etwas engagiert. „Junge Vögel brauchen Luft unter den Flügel“, sagt man. Neue sinnvolle und kreative Ideen benötigen gerade zu Beginn kräftige Unterstützung, finanzielle Förderung und professionelles KnowHow Dritter, damit sie zünden können. Gemeinsam mit IHNEN ein lebendiges, ermutigendes und inspirierendes Miteinander erschaffen, wo jeder so sein kann und darf, wie er ist. Denn nur, wenn DU DEINE Potentiale wirklich lebst, bist DU wirklich gut auch fürs Ganze. Und warum das hier in Hamm?

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HIER können wir gleichgesinnte Partner finden

HIER können wir etwas bewirken – und das motiviert noch mehr!

Und mit Menschen, die gerne was ausprobieren wollen, macht es noch mehr Freude, in Hamm zu wohnen, finde ich. Jeder soll sich künftig in Hamm als wichtiges und wertvolles Mitglied dieser Stadt fühlen können! Hamm wird damit Heimat im besten Sinne als eine, die offen, lebendig und herzlich ist. Deshalb dürfen künftig Menschen, die sich etwas zutrauen, von der Stadt nicht mehr ignoriert, ausgebremst oder gar subtil sabotiert werden. Ich werde sie unterstützen mit Rat, Tat und Geld. Das kommt aus dem kommunalen Bürgerhaushalt und von einer Bürgerstiftung (so wie die vom Rheinviertel in Bonn). Viele „normale“ Bürger fühlen sich nicht mehr vertreten von der Politik. Als OB werde ich deshalb in Hamm einen Bürgerrat einrichten, in dem nicht die üblichen Parteipolitiker zusammenkommen, sondern eine repräsentative Zufallsauswahl von Bürgern aller Altersgruppen, Mentalitäten und Schichten. Sie sprechen dort offen über das, was ihnen unter den Nägeln brennt. Und denken Lösungen durch, die dann von der Politik beachtet werden müssen.

Jetzt haben SIE es in der Hand, ob ich zur OB-Wahl zugelassen werde. Ich möchte als unabhängiger Kandidat das Salz in der Suppe sein und den Wahlkampf aufmischen! Dazu brauche ich mindestens 295 Unterschriften von Hammer Bürgern. SIE finden das Formular in der Buchhandlung Holota im Herzen der Stadt Hamm. 

Ich freue mich sehr auf IHRE Unterstützung!

Gerd Heistermann